Bekommen Sie Bei Der Adoption Geld Vom Staat Für Ein Kind?

Bekommen Sie Bei Der Adoption Geld Vom Staat Für Ein Kind?
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Video: Bekommen Sie Bei Der Adoption Geld Vom Staat Für Ein Kind?

Video: Sie beschlossen, ein Kind zu adoptieren - Was der Junge dann im Gericht tat, ließ alle erstarren! 2022, November
Anonim

Ein Waisenkind oder ein ohne elterliche Fürsorge verlassenes Kind in eine Familie aufzunehmen, ist eine große Verantwortung. Angehende Adoptiveltern müssen eine Reihe bürokratischer Verfahren durchlaufen, die Adoptivelternschule absolvieren und vor Gericht beweisen, dass sie das Kind durch eine Blutfamilie ersetzen können. Zur materiellen Unterstützung solcher Familien gibt es ein staatliches Programm, nach dem adoptierte Kinder alle ihnen zustehenden Leistungen behalten.

Bekommen sie bei der Adoption Geld vom Staat für ein Kind?
Bekommen sie bei der Adoption Geld vom Staat für ein Kind?

Bei der Adoption erhält das Kind die Rechte von Blutskindern. Die Adoptiveltern können dem Kind seinen Nachnamen geben, seinen Namen, Geburtsdatum und -ort ändern. Gleichzeitig verzichtet der Staat teilweise auf finanzielle Unterstützungspflichten gegenüber einer solchen Familie. Adoptierende können nur auf die Hilfe und den Nutzen zählen, die Blutkindern zustehen. Jede Region kann jedoch ihre eigenen Regeln aufstellen, um solche Familien zu unterstützen.

Welche Vorteile haben alle Adoptiveltern? Wenn Sie ein Kind unter drei Jahren in Ihre Familie aufnehmen, hat die Mutter Anspruch auf Mutterschaftsurlaub und das entsprechende Mutterschaftsgeld. Handelt es sich um das zweite oder dritte Baby, hat die Familie Anspruch auf Mutterschaftskapital, sofern sie es noch nicht erhalten hat.

Bezog das adoptierte Kind eine Hinterbliebenenrente oder Kindergeld, so wird dieses bis zum 18. Pflegeeltern können dieses Geld nur nach Zustimmung der Vormundschaft und nur für die notwendigen Bedürfnisse dieses Kindes (Erziehung, Behandlung) vom Konto abheben.

Bezog das Kind vor der Adoption eine Invalidenrente und die entsprechenden Leistungen (kostenlose Medikamente etc.), verbleiben alle Zahlungen im neuen Status bei ihm. Wenn ein Elternteil eine behinderte Person betreut, erhält er außerdem die erforderlichen Zulagen. Wenn das adoptierte Baby das dritte in der Familie geworden ist, hat eine solche Familie Anspruch auf den Status einer kinderreichen Familie und alle in diesem Fall gewährten Leistungen.

Betrachten wir nun, welche Geldleistungen Pflegeeltern persönlich erhalten können. Um Geldleistungen zu erhalten, müssen Adoptiveltern der Vormundschafts- und Vormundschaftsbehörde spätestens sechs Monate nach dem Adoptionsbeschluss Unterlagen vorlegen. Der Satz von Dokumenten ist Standard: Reisepässe der Vormunde (oder eines), eine gerichtliche Entscheidung über die Adoption, eine Wohnsitzbescheinigung, die beweist, dass das Kind bei neuen Eltern lebt, Einkommensbescheinigungen. Pflegeeltern haben im Zusammenhang mit der Adoption eines Kindes in die Familie Anspruch auf eine Einmalzahlung. Die Höhe hängt von der Wohnregion, dem Status des Kindes (Behinderte, über 7 Jahre usw.) ab. Sind zwei Kinder aus Waisenhäusern gleichzeitig in die Familie eingezogen, wird der Zuschuss für jedes Kind berechnet. Wenn die Kinder leibliche Verwandte (Brüder, Schwestern) sind, erhalten sie außerdem einen erhöhten Zuschuss.

Einige Regionen Russlands legen eigene Maßnahmen fest, um Familien zu unterstützen, die Waisenkinder oder Personen unter ihnen aufnehmen möchten. So erhalten beispielsweise Adoptiveltern bestimmte Geldbeträge im Rahmen des Programms, genau wie Pflegefamilien. Aber Pflegeeltern erhalten monatliche Gehälter und Geld, um das Kind zu unterstützen, und Adoptiveltern erhalten kostenlose Mittel. Aber für dieses Geld ist die Familie verpflichtet, sich vierteljährlich bei der Vormundschaftsbehörde zu melden. Eine einmalige Zulage wird auch bei der Übertragung eines Kindes in eine Familie gezahlt, und wenn Sie eine behinderte Person erziehen, beträgt die Höhe der einmaligen Zulage mehr als 110.000 Rubel (ab 2017 in Moskau). Und auch monatlich bis zum 18. Lebensjahr des Kindes erhalten die Adoptiveltern Barzahlungen, deren Höhe regional festgelegt wird.

Aber auch hier gibt es Fallstricke.Können die Adoptiveltern ihren Pflichten nicht vollständig nachkommen und kommt es dazu, dass sie das Kind selbst auf Antrag der Vormundschaftsbehörde an ein Waisenhaus zurückgeben oder entziehen, wird das Geld für die gesamte Aufenthaltsdauer des Kindes im Familie muss an den Staat zurückgegeben werden. Ausgenommen sind nur die für das adoptierte Kind ausgegebenen Mittel, die dokumentiert sind. Auf diese Weise kontrolliert der Staat die Verantwortung der Eltern gegenüber dem in die Familie aufgenommenen Kind. Schließlich sind Fälle, in denen Eltern überfordert oder nicht bereit für ein besonderes Kind waren, keine Seltenheit.

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